Wenn Zwänge das Leben einengen

Mit:
Am: 28.06.2018
Von: 14:00 Uhr bis: 18:00 Uhr

Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Adresse: Weihermatten 1, 79713 Bad Säckingen

Wir alle kennen harmlose Formen eines Zwangs aus unserem Alltag: Wir erledigen Dinge immer in der gleichen Reihenfolge, hüten uns vor „Unglückssymbolen“ wie der 13 oder einer schwarzen Katze, ohne die Angelegenheit übermäßig ernst zu nehmen. Wir werden auch gelegentlich von Gedanken belästigt, die uns eigentlich unsinnig vorkommen und die wir dennoch schwer loswerden. Solche Phänomene sind uns vertraut, behindern uns aber kaum.

Was jedoch Zwangskranke berichten, können wir oft kaum glauben. Eine Patientin hat Schwierigkeiten, sich irgendwo hinzusetzen oder die Kleidung anderer Menschen zu streifen. Sie ist von der quälenden Angst wie besessen, dadurch mit Krankheiten infiziert zu werden. Später erfährt man im Gespräch, dass sie als Ärztin mit großer Kompetenz in einer Klinik arbeitet und mit ihrem Verstand die Möglichkeit einer solchen Ansteckung völlig ausschließt.

Nach dem erfolgreichen Workshop mit Dr. Christoph Wölk im Februar letzten Jahres wollen wir nun gemeinsam mit dem Referenten das Thema vertiefen und vorstellen, wie wir künftig Zwangspatienten in unserer Klinik behandeln werden.

Referent ist Dr. rer. nat. Christoph Wölk, Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor (IFT), Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen (DGZ) und Kuratoriumsmitglied. Langjährige Tätigkeit an der Universität Osnabrück, jetzt in eigener Praxis tätig.

Die Fortbildung ist durch die Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 6 CME-Punkten zertifiziert.
Anmeldung per Fax +49 (0) 77 61 / 55 66-1079 oder fortbildung@sigma-zentrum.de

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