Wissenschaft

Die Sigma-Akademie ist selbst keine wissenschaftliche Forschungseinrichtung, sondern versteht sich als Informationsplattform, auf der verschiedene Kooperationspartner und Leistungsträger im Bereich der Medizin, der Psychiatrie, der Psychosomatik, der Gesundheits- und Sozialwissenschaften sich in einem interdisziplinären Dialog über aktuelle Entwicklungen, Fragen zur klinischen Praxis und Evidenzbasierung oder über kreative Neuansätze und allgemein Wissenswertes austauschen können.

Der dafür bereitgestellte Blog bietet einen formal ungezwungenen und zeitgemäß flexiblen Rahmen mit schnellen Diskussionsmöglichkeiten. Anonyme Veröffentlichungen sind nicht möglich. Wir weisen darauf hin, dass die hierin widergegebenen Inhalte in ihrer wissenschaftlichen Korrektheit von den einzelnen Autoren zu verantworten sind und nicht die Meinung der Sigma-Akademie widergeben, die lediglich als Moderator und Netzwerkplattform den Diskussionsraum zur Verfügung stellt.

    Mitten im Leben: Zeit des Wechsels

    Früher oder später kommen sie auf jede Frau zu: Die Wechseljahre markieren vielfältige Veränderungen im Körper, in der Seele und in den Lebensumständen. Für die bio-psycho-soziale Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden vieler Frauen stellt diese Lebensphase eine große Herausforderung dar. Eine einfühlsame ärztliche Begleitung klärt somatische Erkrankungen ab und kann Sorgen um die Veränderungen und ihre Folgen entlasten.

    Bei Frauen wird der Beginn der zweiten Lebenshälfte entscheidend von körperlichen und seelischen Veränderungen geprägt. […]

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      Weltgesundheitstag „Depression – Let’s talk“ (2)

      Zum Weltgesundheitstag der WHO am 07. April 2017.

       

      Altersdepression erkennen und behandeln

      Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen, die psychiatrischer Behandlung bedürfen. Oft sind sie nur in einem stationären Aufenthalt nachhaltig und befriedigend zu lindern. Mit dem demographischen Wandel ist naturgemäß eine größere Zahl von Menschen im höheren Lebensalter von Depressionen betroffen. Beim Auftreten einer Depression im höheren Alter spricht man von einer „Altersdepression“.

      Über dieses Thema sprechen wir mit dem Neurologen und Psychiater Dr. […]

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        Psychosomatische Schmerztherapie

        Erich W. Burrer gibt eine systematische Zusammenfassung grundlegender diagnostischer und therapeutischer Vorgehensweisen zur Behandlung von psycho-somatischen und somato-psychischen Schmerzgeschehen aus praktischer Anwendung in einer Akutklinik.

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          Neurologische Musiktherapie

          Nicole Gross-Meißner ist Dipl.-Musiktherapeutin, NMT-F am Sigma-Zentrum Bad Säckingen. Als Studentin des international renommierten Professor für Musik und Professor für Neurowissenschaften an der Colorado State University/USA Michael H. Thaut, Ph.D. ist es ihr gelungen, ihn für eine Fortbildung in Bad Säckingen zu gewinnen, in der er die wissenschaftlichen Grundlagen und die klinische Methodik der Neurologischen Musiktherapie für das ärztliche bzw. therapeutische Personal sowie interessierte Gäste der Region vorstellte.

          Die neurologische Musiktherapie ist definiert als der therapeutische Einsatz von Musik bei Patienten mit kognitiven, […]

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            Body-Mass-Index

            Die Deutschen sind zu dick, soviel steht fest. Trotz aller Fitnesstrends bewegen sie sich zu wenig. Das zeigen eindrucksvoll die Statistiker. Das Problem am statistischen Monitoring ist aber: Die Daten beruhen alleine auf dem Body-Mass-Index (BMI). Und der beschreibt die Verhältnisse nicht immer treffend.

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              Psyche und Schmerz

              Schmerzen sind das Alarmsystem unseres Körpers. Sie zeigen an, dass irgendwo in uns oder mit uns etwas nicht stimmt. In unserer Gesellschaft wird die Äußerung von Schmerzen oft fälschlich als Schwäche interpretiert und unterdrückt. So haben wir verlernt, auf die inneren Zeichen unseres Körpers zu hören. Gleichzeitig existiert kaum eine Empfindung, die einen so unmittelbaren Einfluss auf die seelische Befindlichkeit hat, wie die des Schmerzes. Jeder Schmerz hat seine Ursache – entweder körperlich oder seelisch. Beides bedingt sich jedoch gegenseitig, d.h. körperliche Schmerzen beeinträchtigen unser Empfinden, seelische Schmerzen – auch unbewusste Vorgänge – äußern sich oft an völlig unerwarteten Stellen unseres Körpers. Dies erfordert ein interdisziplinäres Vorgehen in der Schmerzdiagnose und -Therapie.

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                Interaktive Medizin

                In der Internet-Enzyklopädie „Marjorie-Wiki“ ist eine ausführliche Darstellung des kybernetischen Prinzips des Penta-Konzeptes von Prof. Erich W. Burrer erschienen. Dieses Konzept wird unter dem Gesamtbegriff der ganzheitlichen Medizin inzwischen in vielen Kliniken praktisch angewendet wird. Aus Fachdiskussionen im Rahmen der Sigma-Akademie entstand die Nachfrage, die Konzeption noch hinsichtlich „Psychologie in der Medizin“ und der „Umsetzung in der Klinik“ zu ergänzen. Im Folgenden bringen wir daher eine erweitere Fassung der Konzeption der Penta-Medizin.

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                  Psyche und Herz

                  Ca.30 % aller Patienten entwickeln nach dem Herzinfarkt eine Depression. Der Herzinfarkt wird als „Selbstinfarkt“ erlebt, der das Selbstwertgefühl trifft.

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                    Psyche und Krebs

                    Nach Angaben der Literatur entwickeln 9 bis 30 % der an Krebs Erkrankten eine Traumafolgestörung. Die seelische Reaktion auf eine Krebserkrankung geht mit erheblichem Stress einher. Schock, Betäubung, Verleugnung, tiefgreifende Verzweiflung, Todesangst und Hoffnungslosigkeit treten auf. Auch Angehörige lebensbedrohlich Erkrankter entwickeln oft selbst eine Traumafolgestörung.

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                      Psychopharmaka bei Herzpatienten

                      Fachvortrag im Sigma-Zentrum Bad Säckingen am 04.12.2013 von Dr. med. Lutz Sinn, Arzt für Innere Medizin, Kardiologie, Notfallmedizin, Hypertensiologe DHL®, Kardiovaskulärer Präventivmediziner DGPR® Bad Säckingen:
                      Die Betrachtung des Einsatzes von Psychopharmaka bei Herzpatienten erfordert von allen beteiligten Fachgruppen eine verstärkte Aufmerksamkeit. Durch die älter werdende Population der Herzpatienten mit zahlreichen Interventionen, Devices wie Herzschrittmacher und Defibrillatoren sowie einer komplexen Polypharmakotherapie auf der einen Seite, andererseits der steigende Umfang der Verordnung von Psychopharmaka, führen zu einer größer werden Gruppe an gemeinsam behandelten Patienten. In den letzten zwanzig Jahren ist das Wissen und die Bedeutung um die Arzneimittelinteraktionen stark gewachsen, auch bezüglich der arrhythmogenen Nebenwirkungen nichtkardialer Medikamente bei Risikogruppen. Dabei sind alle gefordert: der Hausarzt, Internist, Psychotherapeut, Psychiater, Neurologe, Kardiologe und Apotheker, da erst oft mehrere Faktoren zu schweren Nebenwirkungen führen können.

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                        Fragen und Erkenntnisse aus der Psychoimmunologieforschung

                        Nach Engel und Schmale kann jedes Organsystem, unabhängig davon ob eine willkürliche oder autonome Innervation vorliegt, zum Ausdruck unbewusst-seelischer Inhalte verwandt werden. Entscheidend ist vielmehr, inwieweit das Organsystem oder die Körperpartie lebensgeschichtlich unter dem Objekt-Beziehungsaspekt bedeutsam war und hierdurch für die Übernahme einer seelischen Repräsentanz geeignet ist. Als Komplikation kann sich – bei Vorliegen somatischer Faktoren – am Ort der Konversion eine Organläsion ausbilden. So ist für psychische Parameter die Krankheitslokalisation von größerer Bedeutung als die Krankheitsentität.
                        In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwieweit die heutige Psychoimmunologieforschung insbesondere durch die Entdeckung der Bedeutung der Substanz P diese Theorie unterstützen kann. (Schlüsselwörter: Konversion, Psychosomatosen, Psychosomatische Erkrankungen, Psychoimmunologie, Neuropeptide, Substanz P)

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                          Psyche und Sexualität

                          50 % aller depressiven Patienten haben Sexualstörungen. Häufig wird durch die Sexualstörung auch die Partnerschaft stark belastet. Psychische wie somatische Ursachen können erfolgreich behandelt werden.

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                            Medikamentöse Therapie – ein Essay

                            Für eine entängstigende Aufklärung pharmakologisch behandlungsbedürftiger Patienten: Vorbehalte gegenüber Psychopharmaka sind weit verbreitet und auch uns als klinisch und ambulant tätigen Medizinern gut bekannt. Viele Menschen glauben irrtümlich, dass alle Psychopharmaka süchtig machen. Fragt man nach weiteren Ursachen für Vorbehalte, so stellen sich vielfältigste Gründe für die Ablehnung einer psychopharmakologischen Behandlung heraus. In der klinischen Medizin kommt kaum ein Fachbereich ohne den Einsatz von Medikamenten aus. Gerade weil wir wissen, dass Patienten oft enorme Ängste vor Psychopharmaka haben, nehmen wir uns dieser Thematik gründlich und vorausschauend an.

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