Wissenschaft

Die Sigma-Akademie ist selbst keine wissenschaftliche Forschungseinrichtung, sondern versteht sich als Informationsplattform, auf der verschiedene Kooperationspartner und Leistungsträger im Bereich der Medizin, der Psychiatrie, der Psychosomatik, der Gesundheits- und Sozialwissenschaften sich in einem interdisziplinären Dialog über aktuelle Entwicklungen, Fragen zur klinischen Praxis und Evidenzbasierung oder über kreative Neuansätze und allgemein Wissenswertes austauschen können.

Der dafür bereitgestellte Blog bietet einen formal ungezwungenen und zeitgemäß flexiblen Rahmen mit schnellen Diskussionsmöglichkeiten. Anonyme Veröffentlichungen sind nicht möglich. Wir weisen darauf hin, dass die hierin widergegebenen Inhalte in ihrer wissenschaftlichen Korrektheit von den einzelnen Autoren zu verantworten sind und nicht die Meinung der Sigma-Akademie widergeben, die lediglich als Moderator und Netzwerkplattform den Diskussionsraum zur Verfügung stellt.

    Medialer „Kindesmissbrauch“

    Barack Obama sagte in München Ende September 2019 sinngemäß : „Greta Thunberg sollte sowas nicht tun müssen.“ Er traf damit den Nagel auf den Kopf: Sie ist – wie man liest – eine autismuskranke Jugendliche. Greta wird für ein die Welt seit Jahrzehnten bewegendes Thema instrumentalisiert: Das Klima. Wenn man die Hintergründe aber kennt, entlarvt man ökonomische Triebkräfte und deren gigantische Propagandamaschine, die weltweit Aufsehen erregt und jetzt sicher dafür sorgt, dass die Unbeschwertheit von Gretas Jugend – soweit man das mit dem Krankheitsbild so überhaupt erleben könnte – bei Greta vorbei ist. […]

    [ WEITERLESEN ]

      Fachtherapien in der multimodalen Therapie

      Das Therapie-Konzept im Sigma-Zentrum

      Das Therapie-Konzept im Sigma-Zentrum ist die multimodale Therapie. Diese Vielfalt in der Therapie, in vielfältiger Art und Weise, was multimodale Therapie ja bedeutet, lebt von der Integrationsarbeit. Ein Nebeneinander der Aspekte wie auch das alleinige Wissen darum, hilft nicht zur Gesundung des Patienten, es bedarf der Zusammenführung der vielen Teilaspekte. Hier wird im Therapiealltag das lebensphilosophische Prinzip, das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, praktisch für den Patienten erlebbar. […]

      [ WEITERLESEN ]

        Die ganzheitliche Behandlung des Fibromyalgiesyndroms

        Bio-psycho-soziale Differenzialdiagnostik und Schmerztherapie nach neuesten neurobiologischen Erkenntnissen

        Etwa zwei Prozent der Bevölkerung leiden am Fibromyalgiesyndrom, auch Faser-Muskel-Schmerz genannt. Vor allem Frauen sind betroffen. Sie haben immer wieder Schmerzen in verschiedenen Körperbereichen. Man geht dabei von einem Ungleichgewicht zwischen Schmerzwahrnehmung und Schmerzhemmung im zentralen Nervensystem aus. Die Schmerzhemmung funktioniert bei Betroffenen über die Jahre immer schlechter.

        Starke Schmerzen treten an unterschiedlichen Körperstellen auf und können wandern. Dabei kann der ganze Körper von diffusen Schmerzen betroffen sein, […]

        [ WEITERLESEN ]

          Orientierung im Gesundheitswesen

          Den meisten Menschen fehlen gute Informationen, um die passenden Gesundheitsanbieter und/oder die passende Behandlungs- und Versorgungsform zu finden. Bereits vorhandene Informationen sind vielfach wenig aussagekräftig, für Patienten schwer verständlich oder schwer zugänglich. In vielen Bereichen ließe sich die Versorgungsqualität deutlich verbessern, wenn sowohl Patienten als auch Leistungserbringer wie Ärzte besser informiert wären.

          Vor diesem Hintergrund hat die Bertelsmann Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundesbeauftragten für die Belange der Patientinnen und Patienten das Projekt „Weiße Liste“ (www.weisse-liste.de) ins Leben gerufen, […]

          [ WEITERLESEN ]

            Biofeedback

            Bildgebende Therapieform im Sigma-Zentrum

            Seit vielen Jahren wird im Sigma-Zentrum mit Erfolg auch die Methode des Biofeedbacks (ein bildgebendes Computerprogramm) angewendet. Insbesondere dann, wenn bei Patienten ein erhöhtes Anspannungsniveau vorliegt, u.a. bei

            • Depressionen
            • Somatoformen Schmerzstörungen
            • Posttraumatischen Belastungsstörungen
            • Angsterkrankungen

            Die Biofeedback-Methode bietet somit nicht nur die Möglichkeit der individuellen Diagnose des Reaktions- und Regulierungsverhaltens beim Patienten, sondern auch die Voraussetzungen für ein individuelles, […]

            [ WEITERLESEN ]

              Mediensucht

              Wie geht man mit einer neuen Erkrankung um?

              Immer wieder tauchen neue Erkrankungen auf, die allgemein als Problem erkannt werden. Dennoch muss meistens erst bewiesen werden, dass sie medizinisch behandlungsbedürftig sind. So geht es derzeit mit der Mediensucht, in klinischen Fachkreisen pathologischer PC- und Internet-Gebrauch genannt. Viele erkennen das Problem des Umgangs mit Medien an, dass aber Menschen an einer „Störung“ leiden, also einer psychischen Erkrankung, wird in Abrede gestellt. Zum Leidwesen der Betroffenen. […]

              [ WEITERLESEN ]

                Therapieffektstudie

                Weniger ist nicht immer mehr: Die Auswirkungen von Personalstabilität und Personaldichte auf die Behandlungsqualität (1)

                Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass eine hohe Personalstabilität und -dichte im Gesundheitswesen viele Vorteile für die Mitarbeiter, die Organisation und vor allem für die Patienten mit sich bringt. Leider gibt es nur sehr wenige Forschungsergebnisse, die diese Aussage stützen und untersuchen, wie eine höhere Personalstabilität im Gesundheitswesen Kosten sparen und Behandlungsergebnisse verbessern kann. Zusätzlich liegt der Blick der bisherigen Untersuchungen in diesem Bereich hauptsächlich auf den Auswirkungen von Personalfluktuation auf die Einund Durchführung standardisierter Behandlungsprogramme, […]

                [ WEITERLESEN ]

                  Wann spricht man im Bereich der psychiatrischen Erkrankungen von einer chronischen Erkrankung?

                  Prof. Bielitz im Interview zum Frauengesundheitstag in Leipzig am 31.08.2019:

                  1. Wann spricht man im Bereich der psychiatrischen Erkrankungen von einer chronischen Erkrankung?
                  2. Was kann man gegen das Manifestieren einer chronischen Erkrankung tun?
                  3. Was erwartet die Bescher in Ihrem Fachvortrag beim 5. Frauengesundheitstag in Leipzig?

                  […]

                  [ WEITERLESEN ]

                    Supervisor / Lehrtherapeut für das Sigma-Zentrum gesucht

                    Ihre Perspektive: Sigma!

                    Das Sigma-Zentrum Bad Säckingen, Privatklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, hat für seine drei Abteilungen und die angeschlossene Tagesklinik vier eigene Pflegeteams, die die Patienten im multiprofessionellen Setting mit Ärzten, Psychologen und Fachtherapeuten in vertrauensvoller Atmosphäre versorgen.

                    Reflexion des Handelns, individuelle Weiterbildung und Teamentwicklung durch gemeinsame Fortbildung, Intervision und Supervision spielen im Sigma-Zentrum eine große Rolle. Dazu arbeiten wir mit renommierten Aus- und Weiterbildungsinstituten zusammen. Für die Koordination der integrativen Weiterbildung und Supervision in unserer Klinik schreiben wir folgende Stelle aus:

                    Σ Lehrtherapeut Psychotherapie (m/w/d)

                      […]

                    [ WEITERLESEN ]

                      Die Wirkung des Rechts auf die Gesundheit

                      Das Recht umgibt den Menschen seit seiner Geburt. Die Komplexität der unser Leben beeinflussenden, ja bestimmenden Normen und ihre Ausgestaltung durch Gerichte, Institutionen und inzwischen auch internationale Organisationen ist für den Durchschnittsbürger dann geradezu erschreckend, wenn er entsprechende Entwicklungen durch seine lokal-nationale Brille mit Blick auf die Medien zu verstehen versucht: diese Medien, die ihrerseits je nach der Art ihrer Berichterstattung, politisch-ideologischen „Tendenz“ – wenn nicht sogar Ausrichtung – ein die parlamentarische Meinungsvielfalt verbiegendes, mitunter verzerrendes, […]

                      [ WEITERLESEN ]

                        Gesundheitsfalle schnelle Medien

                        Professor Bielitz, der Ärztliche Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen, berichtet in einem Interview des Onlinemagazins Meinungsbarometer.info, wie uns die digitale Welt verführt, Entscheidungen zu früh zu fällen, wann Überlastung zu einem Burnout führen kann, warum achtsames Verhalten und Selbst-Reflexion der beste Schutz gegen ständige Überlastung sind und warum man sich digitale Ferien (Digital Detox) möglichst ab und an selbst verordnen sollte:

                        Können Menschen präventiv etwas dagegen tun, sich nicht ständig selbst zu überlasten oder sogar in einen Burnout zu geraten? […]

                        [ WEITERLESEN ]

                          Denken. Spüren. Machen.

                          Wirkfaktoren in der Psychotherapie

                          Beginnend mit Freuds Psychoanalyse zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten sich in der Folge zahlreiche psychotherapeutische Schulen und Verfahren mit häufig unterschiedlichen Terminologien und Schwerpunktlegungen. Auch heute noch erfolgt die Ausbildung von Psychotherapeuten in Deutschland weitgehend schulengeleitet, wenngleich in Forschung und Praxis eklektische Herangehensweisen üblich sind. In jüngerer Vergangenheit gewannen erfahrungsbezogene Zugänge zunehmend an Bedeutung: Entspannungsverfahren, Achtsamkeitsübungen oder kreative Elemente haben sich mittlerweile auch in überwiegend verbal geführten Psychotherapieformen weitgehend etabliert. […]

                          [ WEITERLESEN ]

                            Angst vor dem Sterben – Angst vor dem Leben

                            Therapeutischer Umgang mit existentieller Not

                            Im bis auf eren letzten Platz besetzten großen Vortragsraum des Sigma- Zentrums fand im Rahmen der Reihe „Im Dialog“ eine hochkarätige Fortbildung zum Thema „Angst vor dem Sterben, Angst vor dem Leben – therapeutischer Umgang mit existenzieller Not“ statt. Referiert hat der bekannte Experte für potentialorientierte Psychotherapie, Dr. Wolf Büntig. Für den Arzt und Psychotherapeuten gibt es zwischen Gesundheit und Krankheit ein Spektrum: „Wir sind nicht entweder gesund oder krank – wir sind entweder mehr krank oder mehr gesund.“ Die Medizin kümmert sich gerne um die Pathogenese, […]

                            [ WEITERLESEN ]

                              Mitten im Leben: Zeit des Wechsels

                              Früher oder später kommen sie auf jede Frau zu: Die Wechseljahre markieren vielfältige Veränderungen im Körper, in der Seele und in den Lebensumständen. Für die bio-psycho-soziale Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden vieler Frauen stellt diese Lebensphase eine große Herausforderung dar. Eine einfühlsame ärztliche Begleitung klärt somatische Erkrankungen ab und kann Sorgen um die Veränderungen und ihre Folgen entlasten.

                              Bei Frauen wird der Beginn der zweiten Lebenshälfte entscheidend von körperlichen und seelischen Veränderungen geprägt. […]

                              [ WEITERLESEN ]

                                Wer verinnerlichen kann, kann auch sterben

                                Sterben aus psychoanalytischer Sicht

                                Vortrag von Prof. Dr. Erich W. Burrer am 18.3.2017 im Rahmen eines „Symposium Sterben“ an der Polizeihochschule und dem Klinikum Villingen-Schwenningen

                                Wenn ich mich heute bei Ihnen mit dem Thema Sterben aus psychoanalytischer Sicht auseinandersetze, spreche ich natürlich die Triebtheorie Sigmund Freuds an, genauer die vermeintliche Unvereinbarkeit von Todestrieb und Lebenstrieb an. Aber vielleicht ist es kein unvereinbarer Widerspruch.

                                Wir können nämlich nicht ohne weiteres leben, wenn wir nicht auch verinnerlicht haben, […]

                                [ WEITERLESEN ]

                                  Weltgesundheitstag „Depression – Let’s talk“ (2)

                                  Zum Weltgesundheitstag der WHO am 07. April 2017.

                                   

                                  Altersdepression erkennen und behandeln

                                  Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen, die psychiatrischer Behandlung bedürfen. Oft sind sie nur in einem stationären Aufenthalt nachhaltig und befriedigend zu lindern. Mit dem demographischen Wandel ist naturgemäß eine größere Zahl von Menschen im höheren Lebensalter von Depressionen betroffen. Beim Auftreten einer Depression im höheren Alter spricht man von einer „Altersdepression“.

                                  Über dieses Thema sprechen wir mit dem Neurologen und Psychiater Dr. […]

                                  [ WEITERLESEN ]

                                    Weltgesundheitstag „Depression – Let’s talk“ (1)

                                    Zum Weltgesundheitstag der WHO am 07. April 2017.

                                     

                                    Depression als Zeitdiagnose?

                                     
                                    Worauf ist die steigende Erkrankungshäufigkeit an depressiven Störungen in unserem Zeitalter zurückzuführen?

                                    Wie kommt es, dass Depression im öffentlichen Diskurs geradezu als Leiterkrankung unserer Gegenwart bezeichnet wird?

                                    Der französische Soziologe Alain Ehrenberg spricht in seinem viel diskutierten Buch „Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart“ von Zeiterscheinungen, die den post-modernen Menschen zum Defizitdenken prädisponieren:

                                    • Das Versagen der Autorität,
                                    • […]

                                    [ WEITERLESEN ]

                                      Ist die Behandlungsqualität einer Psychotherapie messbar?

                                      Für einen Patienten und seinen einweisenden Arzt ist es sehr wichtig, erkennen zu können, dass die psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlungseinrichtung ihre Behandlungsverfahren ständig selbstkritisch hinterfragt und mit den international erhobenen, wissenschaftlichen Erkenntnissen abgleicht. Im Qualitätsmanagement des Σ Sigma-Zentrums betreut Dipl.-Psych. Alexander Georgi die wissenschaftliche Auswertung zur Qualitätsmessung der medizinischen Leistungen. Gerade im nicht-operativen Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie ist dies sehr komplex und aufwändig. In einem Gespräch mit Alexander Georgi sind wir dem nachgegangen. […]

                                      [ WEITERLESEN ]

                                        Dr. Wölk: Zwangsstörungen verstehen und behandeln

                                        Anlässlich einer Fortbildungsveranstaltung im Sigma-Zentrum „Im Dialog: Zwangsstörungen verstehen und behandeln“ sprachen wir mit dem Psychologischen Psychotherapeuten Dr. Christoph Wölk, Lohne.

                                        Das Interview mit Herrn Dr. Christoph Wölk ist hier einsehbar. […]

                                        [ WEITERLESEN ]

                                          Zertifizierte Gewährleistung der Behandlungsqualität

                                          Höchste Qualitätsansprüche, Orientierung an den medizinischen Verfahrens- und Behandlungsleitlinien und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie ein konsequentes internes Qualitätsmanagement sind im Σ Sigma-Zentrum selbstverständlich. Mit der regelmäßigen Qualitätsprüfung und Zertifizierung wurde bereits vor Jahren begonnen. Wir sprachen mit dem Leiter des medizinischen Struktur-, Qualitäts- und Leistungsmanagements Dr. Wolfgang Krämer.

                                          Das Interview mit Herrn Dr. Wolfgang Krämer ist hier einsehbar. […]

                                          [ WEITERLESEN ]

                                            Zum Tag der psychischen Gesundheit (5)

                                            Auch ADHS und Psychische Gesundheit lassen sich gut miteinander vereinbaren.

                                            Moderne Diagnostik macht eine frühzeitige Diagnose des ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätssyndrom) bereits bei aufkommendem Verdacht möglich.

                                            Zur zeitgemäßen Therapie gehören sowohl gut verträgliche und hochwirksame Medikamente als auch zahlreiche, erfolgreich in Kombination einsetzbare nichtmedikamentöse Therapieverfahren.

                                            Umfangreiche Studien haben gezeigt, dass die eingesetzten Medikamente nach ausreichend langer Einsatzzeit wieder abgesetzt werden können, ohne dass es zwingend zu einem Rückfall kommt.

                                            Für das hochwirksame Medikament Methylphenidat z. […]

                                            [ WEITERLESEN ]

                                              Zum Tag der psychischen Gesundheit (4)

                                              Psyche und Trauma

                                               „Ich kann das nicht steuern“
                                              „Ich weiß nicht warum, plötzlich sind die Bilder da“.
                                              „Es ist, als ginge eine Falltür auf und man fällt in einem Abgrund.“
                                              „Mein Körper erstarrt plötzlich, und ich weiß nicht, warum.“

                                              Wenn ein Mensch etwas erlebt, was seine Anpassungs- und Bewältigungsstrategien überfordert, wird automatisch sein Stresssystem aktiviert. Stressreaktionen sind ein genetisch verankertes, überlebensnotwendiges und automatisiertes Reaktions- und Verhaltensprogramm, das mit verschiedenen körperlichen und psychischen Symptomen einhergeht. […]

                                              [ WEITERLESEN ]

                                                10.10. Tag der psychischen Gesundheit (2)

                                                Psychische Gesundheit und innerer Frieden

                                                Ein Beispiel, was wir selber dafür tun können

                                                Für mich ist psychische Gesundheit eng verknüpft mit der Fähigkeit, immer wieder zum eigenen inneren Frieden zurückkehren zu können, wenn wir diesen einmal verloren haben, wenn uns etwas aus unserem inneren Gleichgewicht gebracht hat. Das kann beispielsweise in einer ganz alltäglichen Begegnung mit unserer Partnerin/unserem Partner, einer Nachbarin oder einem Vorgesetzten geschehen, aber auch beim simplen Lesen eines Zeitungsartikels. […]

                                                [ WEITERLESEN ]

                                                  Zur Psychologie von Jungen und Männern

                                                  Die gleichnamige Verfilmung des Romans Fight Club von Chuck Palahniuk [1996] löste in den 90er Jahren einen wahren Hype aus. Das Video des Filmes fand reißenden Absatz, in der ganzen Welt kam es zu Fight-Club-Nachstellungen, bei denen Männer zusammenkamen, um miteinander zu kämpfen. Die Geschichte des ohne Vater aufgewachsenen, in der (Konsum-) Welt verlorenen und von seinen nicht gelebten Anteilen schlaflos gehaltenen Protagonisten, der sich durch Ausleben des abgespaltenen aggressiven Elements als Tyler Durden in selbst-organisierten Kämpfen und Männerbünden selbst zu retten versucht, […]

                                                  [ WEITERLESEN ]

                                                    Die Sigma-Männer-Gruppentherapie

                                                    Therapiebedarf speziell für Männer?

                                                    Das Bild des Mannes war in der Vergangenheit meist einseitig geprägt durch Vorstellungen von Kraft, Durchhaltevermögen, Macht, Führung, Entscheidungsstärke und damit unmittelbar verbunden mit der Forderung, nie weich werden zu dürfen. Zweifellos ist dies ein Klischee, das aber in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, im Beruf oder auch in Partnerschaften als Erwartungshaltung an den „richtigen“ Mann konstant bleibt. Demgegenüber entwickelte  sich im Rahmen der feministischen Emanzipation aber zunehmend auch ein gesellschaftlicher Blick auf Zerrbilder, […]

                                                    [ WEITERLESEN ]

                                                      Selbst entstressen lernen

                                                      Freier Vortrag im vom 03. April 2016

                                                      Alle haben wir Stress. Oftmals mehr, als uns lieb ist.
                                                      Manchmal macht Stress uns krank. Dadurch entscheiden und handeln wir falsch – und begeben uns zum Teil ungewollt in einen Circulus vitiosus, in dem die Stressoren sich immer wiederholen. In diesem Teufelskreis produziert Stress wiederum neuen Stress, denn, einmal darin gefangen, treffen wir falsche Entscheidungen, die wiederum falsche Entscheidungen zur Folge haben können. […]

                                                      [ WEITERLESEN ]

                                                        Studie zur Messung der Behandlungsqualität

                                                        Im Akutkrankenhaus Sigma-Zentrum Bad Säckingen wird das gesamte Spektrum psychiatrischer und psychosomatischer Erkrankungen und Störungen behandelt. Ein zentrales Ziel jeder Therapie ist die Schaffung einer nachweisbaren und nachhaltigen Effektstärke der Behandlung im Hinblick auf den gewünschten Heilungs- oder Linderungserfolg. In der psychologischen Medizin sind diese Effekte aber oft schwer messbar, weil sie eine subjektive Natur in der Empfindung des Patienten haben. Daher orientieren sich Kliniken und Therapeuten in erster Linie an Leitlinien, wie sie der DGPPN herausgegeben hat.  […]

                                                        [ WEITERLESEN ]

                                                          Verhaltensanalyse

                                                          Fortbildung der Σ Sigma-Tagesklinik

                                                          1.Einleitung

                                                          In der verhaltenstherapeutischen Diagnostik geht der Behandler davon aus, dass das Verhalten des Patienten zum einen durch die in der Person liegenden Faktoren (Eigenschaften, prägende Erfahrungen, Lerngeschichte etc.), zum anderen aber auch durch situative Bedingungen (Stimuli) und vor allem die positiven oder negativen Konsequenzen des Verhaltens gesteuert wird. Es geht also darum, was eine bestimmte Person in einer aktuellen, konkreten, spezifischen Situation tut. Die Verhaltensanalyse sollte jedoch über eine oberflächliche Beschreibung hinausgehen, […]

                                                          [ WEITERLESEN ]

                                                            Fokussierte Psychotherapie (FAP)

                                                            Fokussierte Psychotherapie:
                                                            Akzeptanz- und  Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie

                                                            Download als PDF

                                                             

                                                            1. Einführung

                                                            Das Prinzip der Akzeptanz und Achtsamkeit findet sich in vielen bekannten Techniken wie von T. Heidenreich u. J. Michalak beschrieben. Achtsamkeit ist grundsätzlich das Bemühen, sich dem „Hier und Jetzt“ mit möglichst großer Aufmerksamkeit und Offenheit zuzuwenden. Besonders in den letzten Jahren wurde dieses, ursprünglich vor allem im Rahmen von Meditationsansätzen kultivierte Prinzip deshalb in andere, […]

                                                            [ WEITERLESEN ]

                                                              Psychosomatische Schmerztherapie

                                                              Erich W. Burrer gibt eine systematische Zusammenfassung grundlegender diagnostischer und therapeutischer Vorgehensweisen zur Behandlung von psycho-somatischen und somato-psychischen Schmerzgeschehen aus praktischer Anwendung in einer Akutklinik.

                                                              [ WEITERLESEN ]

                                                                  Klassiker der Psychosomatik, neu gelesen

                                                                  Angst gehört unvermeidlich zu unserem Leben. Sie ist einmal Signal und Warnung bei Gefahren und sie enthält gleichzeitig einen Aufforderungscharakter, nämlich den Antrieb, die Angst zu überwinden. Der Psychoanalytiker Fritz Riemann hat mit seinem Buch „Grundformen der Angst“ versucht, diese Zusammenhänge zu ergründen.

                                                                  [ WEITERLESEN ]

                                                                    Vortrag zum ICD-10 Symptom Rating

                                                                    Im Rahmen des DKPM 2015 (Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie) in Berlin unter dem Motto „Psycho – Somatik, Dialog statt Dualismus“ präsentierte Dipl.-Psych. Alexander Georgi aktuelle Forschungsergebnisse zur Validierung des „ICD-10 Symptom Rating“ (ISR) vor einem internationalen Fachpublikum.

                                                                    >>> Download Präsentation

                                                                    Das Projekt zum ISR stellt mit einem kostenfreien Fragebogen eine forschungs-, klinik- und praxisalltagstaugliche „public domain“ (www.iqp-online.de) mit dem Ziel einer Verbesserung und Vereinfachung der psychiatrischen Diagnostik  zur Verfügung. […]

                                                                    [ WEITERLESEN ]

                                                                      Die drei Dimensionen des Paarkonflikts

                                                                      Was sind die Bedingungen für eine konstruktive Auseinandersetzung? Um den gordischen Knoten bzw. die oft Puzzleteil-artige Verschränkung unserer Konflikt- und Vermeidungsmuster mit unseren jeweiligen wunden Punkten zu lösen, müssen die verschiedenen Dimensionen des Paarkonflikts verstanden und in der richtigen Weise beachtet werden.

                                                                      [ WEITERLESEN ]

                                                                        Viel Klick in der Liebe

                                                                        Die „Digitale Revolution“ der letzten 25 Jahre mit ihrer zunehmend omnipräsenten Verfügbarkeit des Internets und der Computerisierung immer weiterer Lebensbereiche verändert dramatisch unser Kommunikationsverhalten und unsere sozialen Beziehungen. Gerade die auf Mobilität, Distanz, Permanenz und theoretische Unbegrenztheit angelegten sozialen Netzwerke und Smartphone-Anwendungen werden als praktisch, progressiv und schick angesehen. Durch die virtuelle Kommunikation verändert sich aber subtil auch unser Verhalten im wirklichen Leben und in Partnerschaften – vom Kennenlernen bis zur Beziehung: aus psychologscher Sicht ist dies eine Entwicklung mit Licht und Schattenseiten.

                                                                        [ WEITERLESEN ]

                                                                          Neurologische Musiktherapie

                                                                          Nicole Gross-Meißner ist Dipl.-Musiktherapeutin, NMT-F am Sigma-Zentrum Bad Säckingen. Als Studentin des international renommierten Professor für Musik und Professor für Neurowissenschaften an der Colorado State University/USA Michael H. Thaut, Ph.D. ist es ihr gelungen, ihn für eine Fortbildung in Bad Säckingen zu gewinnen, in der er die wissenschaftlichen Grundlagen und die klinische Methodik der Neurologischen Musiktherapie für das ärztliche bzw. therapeutische Personal sowie interessierte Gäste der Region vorstellte.

                                                                          Die neurologische Musiktherapie ist definiert als der therapeutische Einsatz von Musik bei Patienten mit kognitiven, […]

                                                                          [ WEITERLESEN ]

                                                                            Die therapeutische Beziehung

                                                                            oder: Mit welcher therapeutischen Haltung gehe ich in die Beziehung zum Patienten? Unter Psychotherapie verstehen wir die systematische Erkundung individueller Veränderungswünsche sowie Anregung, diese im Rahmen einer professionellen Unterstützungsbeziehung, die die Eigenaktivität und die Nutzung von Ressourcen fördert, zu realisieren.

                                                                            [ WEITERLESEN ]

                                                                              Fokussierte Psychotherapie

                                                                              Eine psychodynamische Behandlung hat wie jede Therapie Ziele. Diese bestehen auch im Fall der fokussierten Psychotherapie darin, dass man die Beziehung zu den verinnerlichten Objektrepräsentanzen eines Menschen verändert. Dabei bezieht man sich auf die pathologischen Auffälligkeiten. Verinnerlichte Beziehungsstrukturen werden genauso wie abgespaltene Strukturen in einen Prozess überführt, der Flexibilität ermöglicht.

                                                                              [ WEITERLESEN ]

                                                                                ICD-10 Assessment of depression

                                                                                How does the ICD-10 symptom rating (ISR) with four items assess depression compared to the BDI-II? A validation study

                                                                                [ WEITERLESEN ]

                                                                                  Early-Onset Bipolar Disorder Vulnerability

                                                                                  Bipolar disorder is one of the most common and devastating psychiatric disorders whose mechanisms remain largely unknown. Despite a strong genetic contribution demonstrated by twin and adoption studies, a polygenic Background influences this multifactorial and heterogeneous psychiatric disorder.

                                                                                  [ WEITERLESEN ]

                                                                                    Self-organization in psychotherapy

                                                                                    In recent years, models have been developed that conceive psychotherapy as a self-organizing process of bio-psycho-social systems. These models originate from the theory of self-organization (Synergetics), from the theory of deterministic chaos, or from the approach of self-organized criticality. This process-outcome study examines several hypotheses mainly derived from Synergetics, including the assumption of discontinuous changes in psychotherapy (instead of linear incremental gains), the occurrence of critical instabilities in temporal proximity of pattern transitions, the hypothesis of necessary stable boundary conditions during destabilization processes, and of motivation to change playing the role of a control parameter for psychotherapeutic self-organization.

                                                                                    [ WEITERLESEN ]

                                                                                      Body-Mass-Index

                                                                                      Die Deutschen sind zu dick, soviel steht fest. Trotz aller Fitnesstrends bewegen sie sich zu wenig. Das zeigen eindrucksvoll die Statistiker. Das Problem am statistischen Monitoring ist aber: Die Daten beruhen alleine auf dem Body-Mass-Index (BMI). Und der beschreibt die Verhältnisse nicht immer treffend.

                                                                                      [ WEITERLESEN ]

                                                                                        Die „Lebenslinie“: eine Visualisierungstechnik

                                                                                        Basierend auf einer qualitativen Forschungsarbeit, die sich mit der Herstellung von Kohärenz und Kontinuität bei chronischen Schmerzpatienten befasste, werden Optimierungsmöglichkeiten eines wechselseitigen Zusammenspiels sprachlicher und zeichnerischer Lebenssymbolisation im Hinblick auf subjektiven Erkenntniszuwachs diskutiert. Exemplarisch werden zwei Lebenslinien unter gestalttheoretischer Perspektive vorgestellt. Es werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten im Rahmen einer biografischen Anamnese angeregt.

                                                                                        [ WEITERLESEN ]

                                                                                          Ursachen der Angst

                                                                                          Angststörungen treten nicht ohne Ursache auf und führen zu körperlichen Beschwerden

                                                                                          Beitrag des SÜDKURIER Sonderbeilage Gesundheit 9’2014

                                                                                          Angst kann gesund und nützlich sein, wenn sie den Menschen vor Gefahren warnt und das Gehirn zur Hormonausschüttung für besondere Taten befähigt. Wenn es aber keinen Grund für sie gibt, macht Angst krank und führt zu Depressionen, Neurosen, Psychosen. Angststörungen treten zwar äußerlich grundlos auf, aber nie ohne Ursache. Sie herauszufinden, ist Aufgabe des Therapeuten. […]

                                                                                          [ WEITERLESEN ]

                                                                                            Alles hat seinen Sinn, wenn es uns nützt.

                                                                                            Die Schaffung von Nutzen im Eigeninteresse und im Fremdinteresse in unserer Gesellschaft ist essentiell für unser Überleben und Zusammenleben. Utilisation ist nach heutigen Gesichtspunkten ein unverzichtbarer Teil von Toleranz und Respekt der Interessen anderer in der liberalen Gesellschaft. Vortrag, Essay.

                                                                                            [ WEITERLESEN ]

                                                                                              Was ist Angst?

                                                                                              Angst ist ein ganz normales Gefühl, das jeder Mensch kennt. Wir möchten an dieser Stelle einen Überblick über die Entstehung der Angst und ihre nützlichen Seiten geben. Wir möchten aber auch zeigen, wann Angst krankhaft wird und sich in einer Angststörung äußert. Wir möchten Behandlungsmethoden vorstellen und erklären, wie man sich in Angst auslösenden Situationen selbst helfen kann.

                                                                                              [ WEITERLESEN ]

                                                                                                AD(H)S im Erwachsenenalter

                                                                                                AD(H)S – Beginn in der Kindheit, Folgen im Erwachsenenalter

                                                                                                Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) oder Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) ist mehr als eine gegenwärtige Modediagnose, mehr als nur die Benennung einer vermeintlich psychiatrischen Erkrankung. Es ist eine schwerwiegende Störung, die bereits im Kindergartenalter beginnt, sich über die gesamte Schulzeit hinzieht und sich nicht selten ins Erwachsenenalter fortsetzt.

                                                                                                Die damit verbundenen Belastungen können das Selbstbewusstsein des Betroffenen ebenso schwerwiegend beeinträchtigen wie bei den damit konfrontierten Eltern ein Gefühl der Hilflosigkeit und Überforderung hervorrufen, […]

                                                                                                [ WEITERLESEN ]

                                                                                                  Psyche und Schmerz

                                                                                                  Schmerzen sind das Alarmsystem unseres Körpers. Sie zeigen an, dass irgendwo in uns oder mit uns etwas nicht stimmt. In unserer Gesellschaft wird die Äußerung von Schmerzen oft fälschlich als Schwäche interpretiert und unterdrückt. So haben wir verlernt, auf die inneren Zeichen unseres Körpers zu hören. Gleichzeitig existiert kaum eine Empfindung, die einen so unmittelbaren Einfluss auf die seelische Befindlichkeit hat, wie die des Schmerzes. Jeder Schmerz hat seine Ursache – entweder körperlich oder seelisch. Beides bedingt sich jedoch gegenseitig, d.h. körperliche Schmerzen beeinträchtigen unser Empfinden, seelische Schmerzen – auch unbewusste Vorgänge – äußern sich oft an völlig unerwarteten Stellen unseres Körpers. Dies erfordert ein interdisziplinäres Vorgehen in der Schmerzdiagnose und -Therapie.

                                                                                                  [ WEITERLESEN ]

                                                                                                    Behandlung somatoformer Schmerzen

                                                                                                    Chronische Schmerzen sind eine enorme Belastung für Patienten und ihr ganzes soziales Umfeld. Gerade seelische Schmerzen lassen sich nicht einfach abschütteln oder durch Abstand zum Auslöser vermeiden, sondern kreisen in eine Eskalationsspirale. Viele Schmerzpatienten klammern sich dabei zunächst gedanklich fest an einen (gesellschaftlich leider leichter akzeptierten) körperlich-sächlichen Schmerzreiz. Trotz Ausschluss von funktionellen oder somatischen Schmerzursachen liegt für sie beim Gang zum Psychologen erst einmal eine große Hemmschwelle. „Wie soll mir ein Psychologe helfen, wenn ich doch körperliche Schmerzen habe?“ mag er sich fragen, wenn er nach einer Reihe frustrierender Untersuchungen schließlich an einen Psychologen überwiesen wird.

                                                                                                    [ WEITERLESEN ]

                                                                                                      Premorbid Adjustment in Bipolar Disorder

                                                                                                      Prämorbide Persönlichkeitsfaktoren bipolarer Patienten.
                                                                                                      Untersuchung zum 15ten World Congress of Psychiatric Genetics der International Society of Psychiatric Genetics (ISPG)

                                                                                                      [ WEITERLESEN ]

                                                                                                        Rehabilitation psychisch kranker Menschen (RPK)

                                                                                                        RPK-Maßnahmen sind für Menschen vorgesehen, die an einer psychischen Erkrankung leiden. Beim Übergang von einer stationären Behandlung in einer Akutklinik ist einige formale und inhaltliche Kriterien zu berücksichtigen. Insbesondere ist eine enge Abstimmung zwischen den Einrichtungen erforderlich.

                                                                                                        [ WEITERLESEN ]

                                                                                                          Faktoren der psychischen Stärke (Resilienz)

                                                                                                          Warum gelingt es manchen Menschen, Krisen und Schicksalsschläge zu meistern und warum zerbrechen andere daran? Resilienz beschreibt die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern.

                                                                                                          [ WEITERLESEN ]

                                                                                                            Interaktive Medizin

                                                                                                            In der Internet-Enzyklopädie „Marjorie-Wiki“ ist eine ausführliche Darstellung des kybernetischen Prinzips des Penta-Konzeptes von Prof. Erich W. Burrer erschienen. Dieses Konzept wird unter dem Gesamtbegriff der ganzheitlichen Medizin inzwischen in vielen Kliniken praktisch angewendet wird. Aus Fachdiskussionen im Rahmen der Sigma-Akademie entstand die Nachfrage, die Konzeption noch hinsichtlich „Psychologie in der Medizin“ und der „Umsetzung in der Klinik“ zu ergänzen. Im Folgenden bringen wir daher eine erweitere Fassung der Konzeption der Penta-Medizin.

                                                                                                            [ WEITERLESEN ]

                                                                                                              Psyche und Herz

                                                                                                              Ca.30 % aller Patienten entwickeln nach dem Herzinfarkt eine Depression. Der Herzinfarkt wird als „Selbstinfarkt“ erlebt, der das Selbstwertgefühl trifft.

                                                                                                              [ WEITERLESEN ]

                                                                                                                Psyche und Krebs

                                                                                                                Nach Angaben der Literatur entwickeln 9 bis 30 % der an Krebs Erkrankten eine Traumafolgestörung. Die seelische Reaktion auf eine Krebserkrankung geht mit erheblichem Stress einher. Schock, Betäubung, Verleugnung, tiefgreifende Verzweiflung, Todesangst und Hoffnungslosigkeit treten auf. Auch Angehörige lebensbedrohlich Erkrankter entwickeln oft selbst eine Traumafolgestörung.

                                                                                                                [ WEITERLESEN ]

                                                                                                                  Der alleingeborene Zwilling

                                                                                                                  Eine entscheidende Frage bei unserer Anamneseerhebung ist immer die Frage nach der Geburt, eventuellen Komplikationen kurz vor, während oder nach der Geburt. Diese Frage reicht in ein Wissensfeld hinein, das erst in der neueren Zeit tatsächlich besser untersucht werden kann, von fragwürdigen Experimenten in utero in der Vergangenheit einmal abgesehen. So stehen wir vor dem Phänomen, dass wir zwar per Ultraschall davon ausgehen können, dass bei 8 – 10% aller frühen Schwangerschaften 2 oder mehr Embryonen in der Gebärmutter nisten, […]

                                                                                                                  [ WEITERLESEN ]

                                                                                                                    Psychopharmaka bei Herzpatienten

                                                                                                                    Fachvortrag im Sigma-Zentrum Bad Säckingen am 04.12.2013 von Dr. med. Lutz Sinn, Arzt für Innere Medizin, Kardiologie, Notfallmedizin, Hypertensiologe DHL®, Kardiovaskulärer Präventivmediziner DGPR® Bad Säckingen:
                                                                                                                    Die Betrachtung des Einsatzes von Psychopharmaka bei Herzpatienten erfordert von allen beteiligten Fachgruppen eine verstärkte Aufmerksamkeit. Durch die älter werdende Population der Herzpatienten mit zahlreichen Interventionen, Devices wie Herzschrittmacher und Defibrillatoren sowie einer komplexen Polypharmakotherapie auf der einen Seite, andererseits der steigende Umfang der Verordnung von Psychopharmaka, führen zu einer größer werden Gruppe an gemeinsam behandelten Patienten. In den letzten zwanzig Jahren ist das Wissen und die Bedeutung um die Arzneimittelinteraktionen stark gewachsen, auch bezüglich der arrhythmogenen Nebenwirkungen nichtkardialer Medikamente bei Risikogruppen. Dabei sind alle gefordert: der Hausarzt, Internist, Psychotherapeut, Psychiater, Neurologe, Kardiologe und Apotheker, da erst oft mehrere Faktoren zu schweren Nebenwirkungen führen können.

                                                                                                                    [ WEITERLESEN ]

                                                                                                                      Fragen und Erkenntnisse aus der Psychoimmunologieforschung

                                                                                                                      Nach Engel und Schmale kann jedes Organsystem, unabhängig davon ob eine willkürliche oder autonome Innervation vorliegt, zum Ausdruck unbewusst-seelischer Inhalte verwandt werden. Entscheidend ist vielmehr, inwieweit das Organsystem oder die Körperpartie lebensgeschichtlich unter dem Objekt-Beziehungsaspekt bedeutsam war und hierdurch für die Übernahme einer seelischen Repräsentanz geeignet ist. Als Komplikation kann sich – bei Vorliegen somatischer Faktoren – am Ort der Konversion eine Organläsion ausbilden. So ist für psychische Parameter die Krankheitslokalisation von größerer Bedeutung als die Krankheitsentität.
                                                                                                                      In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwieweit die heutige Psychoimmunologieforschung insbesondere durch die Entdeckung der Bedeutung der Substanz P diese Theorie unterstützen kann. (Schlüsselwörter: Konversion, Psychosomatosen, Psychosomatische Erkrankungen, Psychoimmunologie, Neuropeptide, Substanz P)

                                                                                                                      [ WEITERLESEN ]