Wissenschaft

Die Sigma-Akademie ist selbst keine wissenschaftliche Forschungseinrichtung, sondern versteht sich als Informationsplattform, auf der verschiedene Kooperationspartner und Leistungsträger im Bereich der Medizin, der Psychiatrie, der Psychosomatik, der Gesundheits- und Sozialwissenschaften sich in einem interdisziplinären Dialog über aktuelle Entwicklungen, Fragen zur klinischen Praxis und Evidenzbasierung oder über kreative Neuansätze und allgemein Wissenswertes austauschen können.

Der dafür bereitgestellte Blog bietet einen formal ungezwungenen und zeitgemäß flexiblen Rahmen mit schnellen Diskussionsmöglichkeiten. Anonyme Veröffentlichungen sind nicht möglich. Wir weisen darauf hin, dass die hierin widergegebenen Inhalte in ihrer wissenschaftlichen Korrektheit von den einzelnen Autoren zu verantworten sind und nicht die Meinung der Sigma-Akademie widergeben, die lediglich als Moderator und Netzwerkplattform den Diskussionsraum zur Verfügung stellt.

    Die Wirkung des Rechts auf die Gesundheit

    Das Recht umgibt den Menschen seit seiner Geburt. Die Komplexität der unser Leben beeinflussenden, ja bestimmenden Normen und ihre Ausgestaltung durch Gerichte, Institutionen und inzwischen auch internationale Organisationen ist für den Durchschnittsbürger dann geradezu erschreckend, wenn er entsprechende Entwicklungen durch seine lokal-nationale Brille mit Blick auf die Medien zu verstehen versucht: diese Medien, die ihrerseits je nach der Art ihrer Berichterstattung, politisch-ideologischen „Tendenz“ – wenn nicht sogar Ausrichtung – ein die parlamentarische Meinungsvielfalt verbiegendes, mitunter verzerrendes, […]

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      Gesundheitsfalle schnelle Medien

      Professor Bielitz, der Ärztliche Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen, berichtet in einem Interview des Onlinemagazins Meinungsbarometer.info, wie uns die digitale Welt verführt, Entscheidungen zu früh zu fällen, wann Überlastung zu einem Burnout führen kann, warum achtsames Verhalten und Selbst-Reflexion der beste Schutz gegen ständige Überlastung sind und warum man sich digitale Ferien (Digital Detox) möglichst ab und an selbst verordnen sollte:

      Können Menschen präventiv etwas dagegen tun, sich nicht ständig selbst zu überlasten oder sogar in einen Burnout zu geraten? […]

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        Denken. Spüren. Machen.

        Wirkfaktoren in der Psychotherapie

        Beginnend mit Freuds Psychoanalyse zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten sich in der Folge zahlreiche psychotherapeutische Schulen und Verfahren mit häufig unterschiedlichen Terminologien und Schwerpunktlegungen. Auch heute noch erfolgt die Ausbildung von Psychotherapeuten in Deutschland weitgehend schulengeleitet, wenngleich in Forschung und Praxis eklektische Herangehensweisen üblich sind. In jüngerer Vergangenheit gewannen erfahrungsbezogene Zugänge zunehmend an Bedeutung: Entspannungsverfahren, Achtsamkeitsübungen oder kreative Elemente haben sich mittlerweile auch in überwiegend verbal geführten Psychotherapieformen weitgehend etabliert. […]

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          Angst vor dem Sterben – Angst vor dem Leben

          Therapeutischer Umgang mit existentieller Not

          Im bis auf eren letzten Platz besetzten großen Vortragsraum des Sigma- Zentrums fand im Rahmen der Reihe „Im Dialog“ eine hochkarätige Fortbildung zum Thema „Angst vor dem Sterben, Angst vor dem Leben – therapeutischer Umgang mit existenzieller Not“ statt. Referiert hat der bekannte Experte für potentialorientierte Psychotherapie, Dr. Wolf Büntig. Für den Arzt und Psychotherapeuten gibt es zwischen Gesundheit und Krankheit ein Spektrum: „Wir sind nicht entweder gesund oder krank – wir sind entweder mehr krank oder mehr gesund.“ Die Medizin kümmert sich gerne um die Pathogenese, […]

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            Mitten im Leben: Zeit des Wechsels

            Früher oder später kommen sie auf jede Frau zu: Die Wechseljahre markieren vielfältige Veränderungen im Körper, in der Seele und in den Lebensumständen. Für die bio-psycho-soziale Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden vieler Frauen stellt diese Lebensphase eine große Herausforderung dar. Eine einfühlsame ärztliche Begleitung klärt somatische Erkrankungen ab und kann Sorgen um die Veränderungen und ihre Folgen entlasten.

            Bei Frauen wird der Beginn der zweiten Lebenshälfte entscheidend von körperlichen und seelischen Veränderungen geprägt. […]

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              Wer verinnerlichen kann, kann auch sterben

              Sterben aus psychoanalytischer Sicht

              Vortrag von Prof. Dr. Erich W. Burrer am 18.3.2017 im Rahmen eines „Symposium Sterben“ an der Polizeihochschule und dem Klinikum Villingen-Schwenningen

              Wenn ich mich heute bei Ihnen mit dem Thema Sterben aus psychoanalytischer Sicht auseinandersetze, spreche ich natürlich die Triebtheorie Sigmund Freuds an, genauer die vermeintliche Unvereinbarkeit von Todestrieb und Lebenstrieb an. Aber vielleicht ist es kein unvereinbarer Widerspruch.

              Wir können nämlich nicht ohne weiteres leben, wenn wir nicht auch verinnerlicht haben, […]

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                Weltgesundheitstag „Depression – Let’s talk“ (3)

                Zum Weltgesundheitstag der WHO am 07. April 2017.

                 

                Altersdepression erkennen und behandeln

                 
                Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen, die psychiatrischer Behandlung bedürfen. Oft sind sie nur in einem stationären Aufenthalt nachhaltig und befriedigend zu lindern. Mit dem demographischen Wandel ist naturgemäß eine größere Zahl von Menschen im höheren Lebensalter von Depressionen betroffen. Beim Auftreten einer Depression im höheren Alter spricht man von einer „Altersdepression“.

                Über dieses Thema sprechen wir mit dem Neurologen und Psychiater Dr. […]

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                  Weltgesundheitstag „Depression – Let’s talk“ (2)

                  Zum Weltgesundheitstag der WHO am 07. April 2017.

                   

                  Depression und Diabetes

                   

                  • „Was kann ich gegen meine Ängste und Depressionen als Diabetiker tun?“
                  • „Wie kann ich im Alltag mit dem Diabetes besser zurechtkommen?“

                  Diese Fragen stellen sich viele Diabetiker vor allem, wenn sie nach Jahren müde geworden sind im „Kampf“ gegen ihren Diabetes. Häufig gehen Diabeteserkrankungen mit schweren Depressionen einher. Klinisch belegt sind zahlreiche Korrelationen und Wechselwirkungen zwischen Diabetes und Depressionen, […]

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                    Weltgesundheitstag „Depression – Let’s talk“ (1)

                    Zum Weltgesundheitstag der WHO am 07. April 2017.

                     

                    Depression als Zeitdiagnose?

                     
                    Worauf ist die steigende Erkrankungshäufigkeit an depressiven Störungen in unserem Zeitalter zurückzuführen?

                    Wie kommt es, dass Depression im öffentlichen Diskurs geradezu als Leiterkrankung unserer Gegenwart bezeichnet wird?

                    Der französische Soziologe Alain Ehrenberg spricht in seinem viel diskutierten Buch „Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart“ von Zeiterscheinungen, die den post-modernen Menschen zum Defizitdenken prädisponieren:

                    • Das Versagen der Autorität,
                    • […]

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                      Ist die Behandlungsqualität einer Psychotherapie messbar?

                      Für einen Patienten und seinen einweisenden Arzt ist es sehr wichtig, erkennen zu können, dass die psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlungseinrichtung ihre Behandlungsverfahren ständig selbstkritisch hinterfragt und mit den international erhobenen, wissenschaftlichen Erkenntnissen abgleicht. Im Qualitätsmanagement des Σ Sigma-Zentrums betreut Dipl.-Psych. Alexander Georgi die wissenschaftliche Auswertung zur Qualitätsmessung der medizinischen Leistungen. Gerade im nicht-operativen Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie ist dies sehr komplex und aufwändig. In einem Gespräch mit Alexander Georgi sind wir dem nachgegangen. […]

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                        Dr. Wölk: Zwangsstörungen verstehen und behandeln

                        Anlässlich einer Fortbildungsveranstaltung im Sigma-Zentrum „Im Dialog: Zwangsstörungen verstehen und behandeln“ sprachen wir mit dem Psychologischen Psychotherapeuten Dr. Christoph Wölk, Lohne.

                        Das Interview mit Herrn Dr. Christoph Wölk ist hier einsehbar. […]

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                          Zertifizierte Gewährleistung der Behandlungsqualität

                          Höchste Qualitätsansprüche, Orientierung an den medizinischen Verfahrens- und Behandlungsleitlinien und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie ein konsequentes internes Qualitätsmanagement sind im Σ Sigma-Zentrum selbstverständlich. Mit der regelmäßigen Qualitätsprüfung und Zertifizierung wurde bereits vor Jahren begonnen. Wir sprachen mit dem Leiter des medizinischen Struktur-, Qualitäts- und Leistungsmanagements Dr. Wolfgang Krämer.

                          Das Interview mit Herrn Dr. Wolfgang Krämer ist hier einsehbar. […]

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                            Hoch-Risiko-Gruppe

                            Diabetes Zeitung · 1. Jahrgang · Nr. 5 · 26. Oktober 2016

                            Psychiatrische Klinik achtet auch auf die Nebendiagnose Diabetes

                            Das Sigma-Zentrum in Bad Säckingen darf seit zweieinhalb Jahren das DDG-Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ tragen. Psychiatrie und Diabetes sind eng verbunden, sagt der Leitende Arzt für Somatische Medizin, Dr. Johannes Bauer.

                            Die Therapie mit Neuroleptika, einigen Antidepressiva und die depressionsbedingte Inaktivität gehen häufig mit verstärktem Übergewicht bzw. […]

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                              Delta-Konzept gegen das Übergewicht

                              Medical Tribune-Bericht Nr.5 Oktober 2016

                              Psychiatrische Klinik hat das Risiko Diabetes mellitus im Blick

                              BAD SÄCKINGEN.  Viele Psychopharmaka fördern Heißhunger und Gewichtszunahme, was der Entwicklung eines Diabetes mellitus Vorschub leistet bzw. einen manifesten Diabetes verschlechtert. Der Gefahr lässt sich entgegenwirken, wie das Sigma-Zentrum, ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, zeigt: das Sigma-Zentrum behandelt – seit 2014 mit DDG-Zertifikat – psychiatrische Patienten mit der Nebendiagnose Diabetes mellitus. […]

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                                Zum Tag der psychischen Gesundheit (5)

                                Auch ADHS und Psychische Gesundheit lassen sich gut miteinander vereinbaren.

                                Moderne Diagnostik macht eine frühzeitige Diagnose des ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätssyndrom) bereits bei aufkommendem Verdacht möglich.

                                Zur zeitgemäßen Therapie gehören sowohl gut verträgliche und hochwirksame Medikamente als auch zahlreiche, erfolgreich in Kombination einsetzbare nichtmedikamentöse Therapieverfahren.

                                Umfangreiche Studien haben gezeigt, dass die eingesetzten Medikamente nach ausreichend langer Einsatzzeit wieder abgesetzt werden können, ohne dass es zwingend zu einem Rückfall kommt.

                                Für das hochwirksame Medikament Methylphenidat z. […]

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                                  Zum Tag der psychischen Gesundheit (4)

                                  Psyche und Trauma

                                   „Ich kann das nicht steuern“
                                  „Ich weiß nicht warum, plötzlich sind die Bilder da“.
                                  „Es ist, als ginge eine Falltür auf und man fällt in einem Abgrund.“
                                  „Mein Körper erstarrt plötzlich, und ich weiß nicht, warum.“

                                  Wenn ein Mensch etwas erlebt, was seine Anpassungs- und Bewältigungsstrategien überfordert, wird automatisch sein Stresssystem aktiviert. Stressreaktionen sind ein genetisch verankertes, überlebensnotwendiges und automatisiertes Reaktions- und Verhaltensprogramm, das mit verschiedenen körperlichen und psychischen Symptomen einhergeht. […]

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                                    10.10. Tag der psychischen Gesundheit (3)

                                    …immer öfter aus starren Mustern aussteigen und flexibel bleiben.

                                    Ansichten zu Dys-Stress und Eu-Stress

                                    Psychische Gesundheit bedeutet für mich immer öfter aus starren Mustern auszusteigen und flexibel zu bleiben. Bei „schlechtem Stress“ (Dys-Stress) denke ich vorwiegend an Vergangenheit und Zukunft. Ich weiß nicht, was ich vom Leben will, schaffe es nicht, Dinge umzusetzen, die mir wichtig sind. Bei „gutem Stress“ (Eu-Stress) bleibt mein Denken flexibel. Ich achte auf das, was im Moment geschieht. […]

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                                      10.10. Tag der psychischen Gesundheit (2)

                                      Psychische Gesundheit und innerer Frieden

                                      Ein Beispiel, was wir selber dafür tun können

                                      Für mich ist psychische Gesundheit eng verknüpft mit der Fähigkeit, immer wieder zum eigenen inneren Frieden zurückkehren zu können, wenn wir diesen einmal verloren haben, wenn uns etwas aus unserem inneren Gleichgewicht gebracht hat. Das kann beispielsweise in einer ganz alltäglichen Begegnung mit unserer Partnerin/unserem Partner, einer Nachbarin oder einem Vorgesetzten geschehen, aber auch beim simplen Lesen eines Zeitungsartikels. […]

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                                        Zur Psychologie von Jungen und Männern

                                        Die gleichnamige Verfilmung des Romans Fight Club von Chuck Palahniuk [1996] löste in den 90er Jahren einen wahren Hype aus. Das Video des Filmes fand reißenden Absatz, in der ganzen Welt kam es zu Fight-Club-Nachstellungen, bei denen Männer zusammenkamen, um miteinander zu kämpfen. Die Geschichte des ohne Vater aufgewachsenen, in der (Konsum-) Welt verlorenen und von seinen nicht gelebten Anteilen schlaflos gehaltenen Protagonisten, der sich durch Ausleben des abgespaltenen aggressiven Elements als Tyler Durden in selbst-organisierten Kämpfen und Männerbünden selbst zu retten versucht, […]

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                                          Die Sigma-Männer-Gruppentherapie

                                          Therapiebedarf speziell für Männer?

                                          Das Bild des Mannes war in der Vergangenheit meist einseitig geprägt durch Vorstellungen von Kraft, Durchhaltevermögen, Macht, Führung, Entscheidungsstärke und damit unmittelbar verbunden mit der Forderung, nie weich werden zu dürfen. Zweifellos ist dies ein Klischee, das aber in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, im Beruf oder auch in Partnerschaften als Erwartungshaltung an den „richtigen“ Mann konstant bleibt. Demgegenüber entwickelte  sich im Rahmen der feministischen Emanzipation aber zunehmend auch ein gesellschaftlicher Blick auf Zerrbilder, […]

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                                            Selbst entstressen lernen

                                            Freier Vortrag im vom 03. April 2016

                                            Alle haben wir Stress. Oftmals mehr, als uns lieb ist.
                                            Manchmal macht Stress uns krank. Dadurch entscheiden und handeln wir falsch – und begeben uns zum Teil ungewollt in einen Circulus vitiosus, in dem die Stressoren sich immer wiederholen. In diesem Teufelskreis produziert Stress wiederum neuen Stress, denn, einmal darin gefangen, treffen wir falsche Entscheidungen, die wiederum falsche Entscheidungen zur Folge haben können. […]

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                                              Studie zur Messung der Behandlungsqualität

                                              Im Akutkrankenhaus Sigma-Zentrum Bad Säckingen wird das gesamte Spektrum psychiatrischer und psychosomatischer Erkrankungen und Störungen behandelt. Ein zentrales Ziel jeder Therapie ist die Schaffung einer nachweisbaren und nachhaltigen Effektstärke der Behandlung im Hinblick auf den gewünschten Heilungs- oder Linderungserfolg. In der psychologischen Medizin sind diese Effekte aber oft schwer messbar, weil sie eine subjektive Natur in der Empfindung des Patienten haben. Daher orientieren sich Kliniken und Therapeuten in erster Linie an Leitlinien, wie sie der DGPPN herausgegeben hat.  […]

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                                                HRV: Einblick in die vegetative Regulation

                                                Herzratenvariabilität:
                                                Einblick in die vegetative Regulation

                                                Zusammenfassung einer Fortbildung vom 25. Februar 2016 im Sigma-Zentrum Bad Säckingen, Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin mit integrierter Neurologie, Innerer Medizin und Allgemeinmedizin.

                                                Sympathikus und Parasympathikus sind die zentralen Akteure und Gegenspieler des vegetativen Nervensystems. Sie wirken mit den vielfältigen Systemen des Körpers. Eine funktionierende Regulation ist die Voraussetzung für ein vitales Leben.

                                                Der Parasympathikus kann als „Grenzwächter“ zur Umwelt gesehen werden. […]

                                                [ WEITERLESEN ]

                                                  Verhaltensanalyse

                                                  Fortbildung der Σ Sigma-Tagesklinik

                                                  1.Einleitung

                                                  In der verhaltenstherapeutischen Diagnostik geht der Behandler davon aus, dass das Verhalten des Patienten zum einen durch die in der Person liegenden Faktoren (Eigenschaften, prägende Erfahrungen, Lerngeschichte etc.), zum anderen aber auch durch situative Bedingungen (Stimuli) und vor allem die positiven oder negativen Konsequenzen des Verhaltens gesteuert wird. Es geht also darum, was eine bestimmte Person in einer aktuellen, konkreten, spezifischen Situation tut. Die Verhaltensanalyse sollte jedoch über eine oberflächliche Beschreibung hinausgehen, […]

                                                  [ WEITERLESEN ]

                                                    Fokussierte Psychotherapie (FAP)

                                                    Fokussierte Psychotherapie:
                                                    Akzeptanz- und  Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie

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                                                    Das Prinzip der Akzeptanz und Achtsamkeit findet sich in vielen bekannten Techniken wie von T. Heidenreich u. J. Michalak beschrieben. Achtsamkeit ist grundsätzlich das Bemühen, sich dem „Hier und Jetzt“ mit möglichst großer Aufmerksamkeit und Offenheit zuzuwenden. Besonders in den letzten Jahren wurde dieses, ursprünglich vor allem im Rahmen von Meditationsansätzen kultivierte Prinzip deshalb in andere, […]

                                                    [ WEITERLESEN ]

                                                      Psychosomatische Schmerztherapie

                                                      Erich W. Burrer gibt eine systematische Zusammenfassung grundlegender diagnostischer und therapeutischer Vorgehensweisen zur Behandlung von psycho-somatischen und somato-psychischen Schmerzgeschehen aus praktischer Anwendung in einer Akutklinik.

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                                                          Klassiker der Psychosomatik, neu gelesen

                                                          Angst gehört unvermeidlich zu unserem Leben. Sie ist einmal Signal und Warnung bei Gefahren und sie enthält gleichzeitig einen Aufforderungscharakter, nämlich den Antrieb, die Angst zu überwinden. Der Psychoanalytiker Fritz Riemann hat mit seinem Buch „Grundformen der Angst“ versucht, diese Zusammenhänge zu ergründen.

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                                                            Vortrag zum ICD-10 Symptom Rating

                                                            Im Rahmen des DKPM 2015 (Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie) in Berlin unter dem Motto „Psycho – Somatik, Dialog statt Dualismus“ präsentierte Dipl.-Psych. Alexander Georgi aktuelle Forschungsergebnisse zur Validierung des „ICD-10 Symptom Rating“ (ISR) vor einem internationalen Fachpublikum.

                                                            >>> Download Präsentation

                                                            Das Projekt zum ISR stellt mit einem kostenfreien Fragebogen eine forschungs-, klinik- und praxisalltagstaugliche „public domain“ (www.iqp-online.de) mit dem Ziel einer Verbesserung und Vereinfachung der psychiatrischen Diagnostik  zur Verfügung. […]

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                                                              Die drei Dimensionen des Paarkonflikts

                                                              Was sind die Bedingungen für eine konstruktive Auseinandersetzung? Um den gordischen Knoten bzw. die oft Puzzleteil-artige Verschränkung unserer Konflikt- und Vermeidungsmuster mit unseren jeweiligen wunden Punkten zu lösen, müssen die verschiedenen Dimensionen des Paarkonflikts verstanden und in der richtigen Weise beachtet werden.

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                                                                Viel Klick in der Liebe

                                                                Die „Digitale Revolution“ der letzten 25 Jahre mit ihrer zunehmend omnipräsenten Verfügbarkeit des Internets und der Computerisierung immer weiterer Lebensbereiche verändert dramatisch unser Kommunikationsverhalten und unsere sozialen Beziehungen. Gerade die auf Mobilität, Distanz, Permanenz und theoretische Unbegrenztheit angelegten sozialen Netzwerke und Smartphone-Anwendungen werden als praktisch, progressiv und schick angesehen. Durch die virtuelle Kommunikation verändert sich aber subtil auch unser Verhalten im wirklichen Leben und in Partnerschaften – vom Kennenlernen bis zur Beziehung: aus psychologscher Sicht ist dies eine Entwicklung mit Licht und Schattenseiten.

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                                                                  Neurologische Musiktherapie

                                                                  Nicole Gross-Meißner ist Dipl.-Musiktherapeutin, NMT-F am Sigma-Zentrum Bad Säckingen. Als Studentin des international renommierten Professor für Musik und Professor für Neurowissenschaften an der Colorado State University/USA Michael H. Thaut, Ph.D. ist es ihr gelungen, ihn für eine Fortbildung in Bad Säckingen zu gewinnen, in der er die wissenschaftlichen Grundlagen und die klinische Methodik der Neurologischen Musiktherapie für das ärztliche bzw. therapeutische Personal sowie interessierte Gäste der Region vorstellte.

                                                                  Die neurologische Musiktherapie ist definiert als der therapeutische Einsatz von Musik bei Patienten mit kognitiven, […]

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                                                                    Die therapeutische Beziehung

                                                                    oder: Mit welcher therapeutischen Haltung gehe ich in die Beziehung zum Patienten? Unter Psychotherapie verstehen wir die systematische Erkundung individueller Veränderungswünsche sowie Anregung, diese im Rahmen einer professionellen Unterstützungsbeziehung, die die Eigenaktivität und die Nutzung von Ressourcen fördert, zu realisieren.

                                                                    [ WEITERLESEN ]

                                                                      Fokussierte Psychotherapie

                                                                      Eine psychodynamische Behandlung hat wie jede Therapie Ziele. Diese bestehen auch im Fall der fokussierten Psychotherapie darin, dass man die Beziehung zu den verinnerlichten Objektrepräsentanzen eines Menschen verändert. Dabei bezieht man sich auf die pathologischen Auffälligkeiten. Verinnerlichte Beziehungsstrukturen werden genauso wie abgespaltene Strukturen in einen Prozess überführt, der Flexibilität ermöglicht.

                                                                      [ WEITERLESEN ]

                                                                        ICD-10 Assessment of depression

                                                                        How does the ICD-10 symptom rating (ISR) with four items assess depression compared to the BDI-II? A validation study

                                                                        [ WEITERLESEN ]

                                                                          Early-Onset Bipolar Disorder Vulnerability

                                                                          Bipolar disorder is one of the most common and devastating psychiatric disorders whose mechanisms remain largely unknown. Despite a strong genetic contribution demonstrated by twin and adoption studies, a polygenic Background influences this multifactorial and heterogeneous psychiatric disorder.

                                                                          [ WEITERLESEN ]

                                                                            Self-organization in psychotherapy

                                                                            In recent years, models have been developed that conceive psychotherapy as a self-organizing process of bio-psycho-social systems. These models originate from the theory of self-organization (Synergetics), from the theory of deterministic chaos, or from the approach of self-organized criticality. This process-outcome study examines several hypotheses mainly derived from Synergetics, including the assumption of discontinuous changes in psychotherapy (instead of linear incremental gains), the occurrence of critical instabilities in temporal proximity of pattern transitions, the hypothesis of necessary stable boundary conditions during destabilization processes, and of motivation to change playing the role of a control parameter for psychotherapeutic self-organization.

                                                                            [ WEITERLESEN ]

                                                                              Body-Mass-Index

                                                                              Die Deutschen sind zu dick, soviel steht fest. Trotz aller Fitnesstrends bewegen sie sich zu wenig. Das zeigen eindrucksvoll die Statistiker. Das Problem am statistischen Monitoring ist aber: Die Daten beruhen alleine auf dem Body-Mass-Index (BMI). Und der beschreibt die Verhältnisse nicht immer treffend.

                                                                              [ WEITERLESEN ]

                                                                                Die „Lebenslinie“: eine Visualisierungstechnik

                                                                                Basierend auf einer qualitativen Forschungsarbeit, die sich mit der Herstellung von Kohärenz und Kontinuität bei chronischen Schmerzpatienten befasste, werden Optimierungsmöglichkeiten eines wechselseitigen Zusammenspiels sprachlicher und zeichnerischer Lebenssymbolisation im Hinblick auf subjektiven Erkenntniszuwachs diskutiert. Exemplarisch werden zwei Lebenslinien unter gestalttheoretischer Perspektive vorgestellt. Es werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten im Rahmen einer biografischen Anamnese angeregt.

                                                                                [ WEITERLESEN ]

                                                                                  Ursachen der Angst

                                                                                  Angststörungen treten nicht ohne Ursache auf und führen zu körperlichen Beschwerden

                                                                                  Beitrag des SÜDKURIER Sonderbeilage Gesundheit 9’2014

                                                                                  Angst kann gesund und nützlich sein, wenn sie den Menschen vor Gefahren warnt und das Gehirn zur Hormonausschüttung für besondere Taten befähigt. Wenn es aber keinen Grund für sie gibt, macht Angst krank und führt zu Depressionen, Neurosen, Psychosen. Angststörungen treten zwar äußerlich grundlos auf, aber nie ohne Ursache. Sie herauszufinden, ist Aufgabe des Therapeuten. […]

                                                                                  [ WEITERLESEN ]

                                                                                    Alles hat seinen Sinn, wenn es uns nützt.

                                                                                    Die Schaffung von Nutzen im Eigeninteresse und im Fremdinteresse in unserer Gesellschaft ist essentiell für unser Überleben und Zusammenleben. Utilisation ist nach heutigen Gesichtspunkten ein unverzichtbarer Teil von Toleranz und Respekt der Interessen anderer in der liberalen Gesellschaft. Vortrag, Essay.

                                                                                    [ WEITERLESEN ]

                                                                                      Was ist Angst?

                                                                                      Angst ist ein ganz normales Gefühl, das jeder Mensch kennt. Wir möchten an dieser Stelle einen Überblick über die Entstehung der Angst und ihre nützlichen Seiten geben. Wir möchten aber auch zeigen, wann Angst krankhaft wird und sich in einer Angststörung äußert. Wir möchten Behandlungsmethoden vorstellen und erklären, wie man sich in Angst auslösenden Situationen selbst helfen kann.

                                                                                      [ WEITERLESEN ]

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                                                                                        AD(H)S – Beginn in der Kindheit, Folgen im Erwachsenenalter

                                                                                        Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) oder Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) ist mehr als eine gegenwärtige Modediagnose, mehr als nur die Benennung einer vermeintlich psychiatrischen Erkrankung. Es ist eine schwerwiegende Störung, die bereits im Kindergartenalter beginnt, sich über die gesamte Schulzeit hinzieht und sich nicht selten ins Erwachsenenalter fortsetzt.

                                                                                        Die damit verbundenen Belastungen können das Selbstbewusstsein des Betroffenen ebenso schwerwiegend beeinträchtigen wie bei den damit konfrontierten Eltern ein Gefühl der Hilflosigkeit und Überforderung hervorrufen, […]

                                                                                        [ WEITERLESEN ]

                                                                                          Psyche und Schmerz

                                                                                          Schmerzen sind das Alarmsystem unseres Körpers. Sie zeigen an, dass irgendwo in uns oder mit uns etwas nicht stimmt. In unserer Gesellschaft wird die Äußerung von Schmerzen oft fälschlich als Schwäche interpretiert und unterdrückt. So haben wir verlernt, auf die inneren Zeichen unseres Körpers zu hören. Gleichzeitig existiert kaum eine Empfindung, die einen so unmittelbaren Einfluss auf die seelische Befindlichkeit hat, wie die des Schmerzes. Jeder Schmerz hat seine Ursache – entweder körperlich oder seelisch. Beides bedingt sich jedoch gegenseitig, d.h. körperliche Schmerzen beeinträchtigen unser Empfinden, seelische Schmerzen – auch unbewusste Vorgänge – äußern sich oft an völlig unerwarteten Stellen unseres Körpers. Dies erfordert ein interdisziplinäres Vorgehen in der Schmerzdiagnose und -Therapie.

                                                                                          [ WEITERLESEN ]

                                                                                            Behandlung somatoformer Schmerzen

                                                                                            Chronische Schmerzen sind eine enorme Belastung für Patienten und ihr ganzes soziales Umfeld. Gerade seelische Schmerzen lassen sich nicht einfach abschütteln oder durch Abstand zum Auslöser vermeiden, sondern kreisen in eine Eskalationsspirale. Viele Schmerzpatienten klammern sich dabei zunächst gedanklich fest an einen (gesellschaftlich leider leichter akzeptierten) körperlich-sächlichen Schmerzreiz. Trotz Ausschluss von funktionellen oder somatischen Schmerzursachen liegt für sie beim Gang zum Psychologen erst einmal eine große Hemmschwelle. „Wie soll mir ein Psychologe helfen, wenn ich doch körperliche Schmerzen habe?“ mag er sich fragen, wenn er nach einer Reihe frustrierender Untersuchungen schließlich an einen Psychologen überwiesen wird.

                                                                                            [ WEITERLESEN ]

                                                                                              Premorbid Adjustment in Bipolar Disorder

                                                                                              Prämorbide Persönlichkeitsfaktoren bipolarer Patienten.
                                                                                              Untersuchung zum 15ten World Congress of Psychiatric Genetics der International Society of Psychiatric Genetics (ISPG)

                                                                                              [ WEITERLESEN ]

                                                                                                Ausgezeichnet für Psychodiabetologie

                                                                                                Deutsche Diabetes Gesellschaft zeichnet Sigma-Zentrum aus

                                                                                                Das mit der Sigma-Akademie als Fachklinik verbundene Σ Sigma Zentrum Bad Säckingen erhält als erste Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin in Deutschland das angesehene Zertifikat der Deutschen Diabetesgesellschaft „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)„. Damit werden die besonderen Qualitätsbemühungen der Privatklinik bei Behandlung der Nebendiagnose Diabetes ausgezeichnet. Das Zertifikat wurde für drei Jahre vergeben. […]

                                                                                                [ WEITERLESEN ]

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                                                                                                  RPK-Maßnahmen sind für Menschen vorgesehen, die an einer psychischen Erkrankung leiden. Beim Übergang von einer stationären Behandlung in einer Akutklinik ist einige formale und inhaltliche Kriterien zu berücksichtigen. Insbesondere ist eine enge Abstimmung zwischen den Einrichtungen erforderlich.

                                                                                                  [ WEITERLESEN ]

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                                                                                                    Warum gelingt es manchen Menschen, Krisen und Schicksalsschläge zu meistern und warum zerbrechen andere daran? Resilienz beschreibt die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern.

                                                                                                    [ WEITERLESEN ]

                                                                                                      Interaktive Medizin

                                                                                                      In der Internet-Enzyklopädie „Marjorie-Wiki“ ist eine ausführliche Darstellung des kybernetischen Prinzips des Penta-Konzeptes von Prof. Erich W. Burrer erschienen. Dieses Konzept wird unter dem Gesamtbegriff der ganzheitlichen Medizin inzwischen in vielen Kliniken praktisch angewendet wird. Aus Fachdiskussionen im Rahmen der Sigma-Akademie entstand die Nachfrage, die Konzeption noch hinsichtlich „Psychologie in der Medizin“ und der „Umsetzung in der Klinik“ zu ergänzen. Im Folgenden bringen wir daher eine erweitere Fassung der Konzeption der Penta-Medizin.

                                                                                                      [ WEITERLESEN ]

                                                                                                        Ein interdisziplinäres Fallbeispiel

                                                                                                        Leseempfehlung: In der Zeitschrift „Der Internist“ ist ein interessantes Fallbeispiel einer 78-jährigen Patientin erwähnt, die wegen unklarer Verschlechterung ihres Allgemeinzustandes mit einem cerebralen Krampfanfall in die Notfallstation der Klinik eingewiesen wurde.

                                                                                                        [ WEITERLESEN ]

                                                                                                          Psychodiabetologie (Teil 1)

                                                                                                          Das Sigma-Zentrum Bad Säckingen, Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, gehört zu den ersten Krankenhäusern dieses Fachgebietes, das die besondere Zertifizierung als „Klinik für Diabetes-Patienten geeignet (Deutsche Diabetes Gesellschaft DDG)“ anstrebt. Der Zusammenhang und die Wechselbeziehung von psychischen Erkrankungen und Diabetes ist wissenschaftlich belegt und erfordert eine besondere Berücksichtigung im Rahmen der psychiatrischen Therapie. Das Sigma-Zentrum hat hierfür eine Spezialisierung in der Behandlung von Psychiatriepatienten mit Diabetes ausgearbeitet.

                                                                                                          [ WEITERLESEN ]

                                                                                                            Psyche und Herz

                                                                                                            Ca.30 % aller Patienten entwickeln nach dem Herzinfarkt eine Depression. Der Herzinfarkt wird als „Selbstinfarkt“ erlebt, der das Selbstwertgefühl trifft.

                                                                                                            [ WEITERLESEN ]

                                                                                                              Psyche und Krebs

                                                                                                              Nach Angaben der Literatur entwickeln 9 bis 30 % der an Krebs Erkrankten eine Traumafolgestörung. Die seelische Reaktion auf eine Krebserkrankung geht mit erheblichem Stress einher. Schock, Betäubung, Verleugnung, tiefgreifende Verzweiflung, Todesangst und Hoffnungslosigkeit treten auf. Auch Angehörige lebensbedrohlich Erkrankter entwickeln oft selbst eine Traumafolgestörung.

                                                                                                              [ WEITERLESEN ]

                                                                                                                Der alleingeborene Zwilling

                                                                                                                Eine entscheidende Frage bei unserer Anamneseerhebung ist immer die Frage nach der Geburt, eventuellen Komplikationen kurz vor, während oder nach der Geburt. Diese Frage reicht in ein Wissensfeld hinein, das erst in der neueren Zeit tatsächlich besser untersucht werden kann, von fragwürdigen Experimenten in utero in der Vergangenheit einmal abgesehen. So stehen wir vor dem Phänomen, dass wir zwar per Ultraschall davon ausgehen können, dass bei 8 – 10% aller frühen Schwangerschaften 2 oder mehr Embryonen in der Gebärmutter nisten, […]

                                                                                                                [ WEITERLESEN ]

                                                                                                                  Psychopharmaka bei Herzpatienten

                                                                                                                  Fachvortrag im Sigma-Zentrum Bad Säckingen am 04.12.2013 von Dr. med. Lutz Sinn, Arzt für Innere Medizin, Kardiologie, Notfallmedizin, Hypertensiologe DHL®, Kardiovaskulärer Präventivmediziner DGPR® Bad Säckingen:
                                                                                                                  Die Betrachtung des Einsatzes von Psychopharmaka bei Herzpatienten erfordert von allen beteiligten Fachgruppen eine verstärkte Aufmerksamkeit. Durch die älter werdende Population der Herzpatienten mit zahlreichen Interventionen, Devices wie Herzschrittmacher und Defibrillatoren sowie einer komplexen Polypharmakotherapie auf der einen Seite, andererseits der steigende Umfang der Verordnung von Psychopharmaka, führen zu einer größer werden Gruppe an gemeinsam behandelten Patienten. In den letzten zwanzig Jahren ist das Wissen und die Bedeutung um die Arzneimittelinteraktionen stark gewachsen, auch bezüglich der arrhythmogenen Nebenwirkungen nichtkardialer Medikamente bei Risikogruppen. Dabei sind alle gefordert: der Hausarzt, Internist, Psychotherapeut, Psychiater, Neurologe, Kardiologe und Apotheker, da erst oft mehrere Faktoren zu schweren Nebenwirkungen führen können.

                                                                                                                  [ WEITERLESEN ]

                                                                                                                    Fragen und Erkenntnisse aus der Psychoimmunologieforschung

                                                                                                                    Nach Engel und Schmale kann jedes Organsystem, unabhängig davon ob eine willkürliche oder autonome Innervation vorliegt, zum Ausdruck unbewusst-seelischer Inhalte verwandt werden. Entscheidend ist vielmehr, inwieweit das Organsystem oder die Körperpartie lebensgeschichtlich unter dem Objekt-Beziehungsaspekt bedeutsam war und hierdurch für die Übernahme einer seelischen Repräsentanz geeignet ist. Als Komplikation kann sich – bei Vorliegen somatischer Faktoren – am Ort der Konversion eine Organläsion ausbilden. So ist für psychische Parameter die Krankheitslokalisation von größerer Bedeutung als die Krankheitsentität.
                                                                                                                    In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwieweit die heutige Psychoimmunologieforschung insbesondere durch die Entdeckung der Bedeutung der Substanz P diese Theorie unterstützen kann. (Schlüsselwörter: Konversion, Psychosomatosen, Psychosomatische Erkrankungen, Psychoimmunologie, Neuropeptide, Substanz P)

                                                                                                                    [ WEITERLESEN ]